Stephan Maeder ist neuer Leiter der Verlingue Niederlassung Luzern

11 Oktober 2023
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Ab Oktober ist Stephan Maeder neuer Leiter der Niederlassung Luzern und Mitglied der Geschäftsleitung der Verlingue AG. Zusammen mit Ueli Bühlmann, Bereichsleiter Markt Luzern und langjähriger Mitarbeiter bei Verlingue, und Nico Cozzolino, zukünftiger Leiter Geschäftsentwicklung Luzern, bildet er die Leitung für die Zentralschweiz. Verwaltungsrat Markus Thumiger steht ihnen beratend zur Seite.

Als neues Mitglied der Geschäftsleitung haben wir ihm zu seinem Eintritt ein paar Fragen gestellt und stellen ihn auf diese Weise vor.

Herzlich willkommen bei Verlingue, wie war dein Werdegang in der Assekuranz?
Ich durfte die spannende Welt der Assekuranz aus verschiedenen Perspektiven erleben; die KV-Lehre bei der Ausgleichskasse Luzern diente mir als Start, um im Anschluss interessante Tätigkeiten bei der Mobiliar und der Zurich auszuüben. Seit rund 12 Jahren bin ich nun im Brokerage tätig. All meine Aktivitäten waren vom Grundsatz her kunden- und frontorientiert. Entweder durch die Führung von Abteilungen im Kundendienst, als Generalagent bei der Zurich oder aber als Geschäftsführer einer Brokerfirma. Zudem habe ich mich auch immer gerne als Mitinhaber in verschiedene Themen strategisch eingebracht.

 

Am Standort Luzern triffst du auf ein Team von rund 40 Mitarbeitenden. Was hat dich dazu veranlasst, zu Verlingue zu wechseln?
Verlingue bedient die Kundschaft professionell, kompetent und nachhaltig – das nimmt man am Markt wahr. Das möchte ich weiter ausbauen und pflegen. Zudem liebe ich es, gemeinsam mit Menschen mit viel Freude und Engagement Ziele zu erreichen. Ich durfte im Vorfeld schon einige Mitarbeitende von Luzern kennenlernen. Beeindruckt haben mich das hohe Fachwissen und der sehr menschliche Umgang.

 

Welchen Mehrwert bringst du unseren Kunden aus der Zentralschweiz und der Geschäftsleitung der Verlingue AG mit?
Von meiner über 30-jährigen Erfahrung können Kunden grundsätzlich in allen Branchen profitieren. Als Innerschweizer kenne ich die ansässige KMU- und Grosskunden-Situation und ich bin auch ziemlich gut vernetzt. Der unbändige Wille, dem Kunden qualitativ einen Topservice zu bieten, treibt mich an. Ich liebe es, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Trotz der Digitalisierung erlebe ich immer wieder, dass wir es mit Menschen zu tun haben, d.h. die Beziehungspflege ist matchentscheidend. Als „Neuer“ in der Geschäftsleitung kann ich ohne Vorgeschichte bestimmt das eine oder andere Thema einbringen und anstossen. 

 

 

Zusammen mit Ueli Bühlmann, Bereichsleiter Markt Luzern und Nico Cozzolino, zukünftiger Leiter Geschäftsentwicklung Luzern, der im November beginnt, bildet ihr das Leitungsteam am Standort in Kriens/Luzern. Wie wollt ihr euch zukünftig aufstellen?
Mit Ueli Bühlmann und Nico Cozzolino darf ich auf sehr erfahrene Leute zurückgreifen. Es ist noch zu früh, konkrete Massnahmen zu nennen. Ich möchte mir noch ein detailliertes Bild zur Ausgangslage machen. Eines ist jedoch klar – für mich gibt es zwei Schwerpunkte: Erstens gilt es, zur bestehenden Kundschaft weiterhin Sorge zu tragen. Uns muss es gelingen, die Kundschaft immer wieder mit der „Extrameile“ zu überraschen. Zweitens haben wir den Anspruch, in der Zentralschweiz stetig zu wachsen – hier wollen wir verschiedene Massnahmen lancieren. Ich freue mich, mit dem Team diese spannenden Themen anzugehen.

 

Wie wird dich Markus Thumiger, Verwaltungsrat, unterstützen?
Ich schätze persönlich sehr, dass sich Markus Thumiger weiterhin persönlich einbringt. Seine Beziehungen, sein Wissen, aber insbesondere auch seine menschlichen Qualitäten sind sehr wertvoll. Er hat mir seine volle Unterstützung zugesichert – vielen Dank, Markus!

  

Die Brokerlandschaft steht mit zunehmenden Regulationen, Marktkonsolidierungen, zunehmender nötiger Digitalisierung vor einigen Herausforderungen. Wie schätzt du aktuell Chancen und Gefahren in der Branche ein?
Im Unternehmensgeschäft sehe ich auch weiterhin unsere Daseinsberechtigung. Digitalisierung ergänzt mit unserer Expertise wird weiterhin von unserer Kundschaft geschätzt. Es ist mir jedoch bewusst, dass reine Ausschreibungstätigkeiten in Zukunft nicht mehr reichen werden. Unsere Kunden erwarten mehr – sei das im Bereich von Risk-Management, sei das im Bereich der Prävention für das Personal (Krankheit/Unfall). Hier gilt es Zusatzservices aufzubauen bzw. allenfalls aus dem Netzwerk anzubieten. Wie bereits erwähnt, das Beziehungsmanagement muss jedoch weiterhin aktiv gepflegt werden.

 

Wo trifft man dich in der Freizeit an?
Ich bin ein aktiver Mensch, d.h. Sport interessiert mich allgemein. Einerseits jogge ich und man sieht mich ab und zu auch im Fitness. Ich liebe den Golfsport, wobei mir dafür sehr oft die Zeit fehlt. Als Kind habe ich immer Fussball gespielt – demzufolge verfolge ich die Fussball-Szene national wie auch international. Aber auch Wandern zusammen mit meiner Frau oder Stadtbesuche bereiten mir immer wieder Freude. Ein Glas Wein sowie feines Essen dürfen dabei nicht fehlen.